Stadtteilporträts « ha.ge.we – Hagener Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft mbH
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Die Stadt im Blick

Die Stadt Hagen hat in ihren Stadtteilen eine große Vielseitigkeit zu bieten. Als einer der größten Wohnungsanbieter der Stadt möchten wir Ihnen auf diesen Seiten die Vorzüge der einzelnen Stadtteile näher bringen.

A. Stadtbezirk NORD

Entlang des Hagener Naherholungsgebietes an Harkort- und Hengsteysee bildet sich der Hagener Norden als Stadtbezirkteil mit besonderem Wohnraum und bester Infrastruktur. Anders als in Haspe und Hohenlimburg ist der Hagener Norden keine „gefühlte“ Einheit, sondern ein Bezirk mit vielen liebenswerten Stadtteilen, die in ihrer Vielfalt das Hagener Gesicht entscheidend mitprägen.

Boele
Boelerheide
Eckesey
Vorhalle
Helfe
Garenfeld

Boele

Für viele ist der Stadtteil Boele das Zentrum des Hagener Nordens. Eine gesunde Infrastruktur mit belebtem Wochenmarkt, vielen Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten, Schulen und Kindergärten.

Boele ist eine der Keimzellen des hochgelobten Hagener Brauchtums. Hier wird nicht nur zünftig am Karnevalssonntag ein „Veedelszuch“ organisiert, sondern sich, im gesamten Jahr, in besonderer Verantwortung um das Zusammenleben der Generationen gekümmert. Zum Stadtteil Boele gehören auch die angrenzenden Bereiche Kabel, Bathey (mit direkter Anbindung an die A1) und Hengstey (mit direkter Anbindung an den gleichnamigen See). Fast ebenso schnell wie in der Hagener Innenstadt ist man auf dem entgegengesetzten Weg auch an den markantesten Punkten in der Nachbarstadt Dortmund. Die Spielbank Hohensyburg ist ebenso nah, wie der Signal-Iduna-Park, in dem der BVB seine Heimspiele austrägt.

In Bathey haben sich in einem kleineren Gewerbegebiet, die vielleicht bekanntesten Hagener Firmen niedergelassen: mit SinnLeffers in der Textilbranche und der weltweit fungierenden Douglas-Holding spielt Hagen (und somit auch Boele/Bathey) in der ersten Liga der deutschen Wirtschaft!

Boelerheide

In der Boelerheide wird, neben Haspe und Boele, das Hagener Brauchtum besonders gepflegt. Dieser Stadtteil, in dem auch die „Heidefreunde“ zuhause sind und für ein ausgesprochenes Sozialklima sorgen, dient in erster Linie als attraktiver Wohnstandort. Mit einer guten Infrastruktur, die auch die Stadtteile Altenhagen und Eckesey unterstützt, lässt es sich in der Boelerheide sehr gut leben. Der Hameckepark ist ein echtes Highlight im Stadtteil. Die ausgedehnte Parkfläche bietet Frühsportlern, Jungfamilien und Skater-Freunden ein kleines Paradies genau vor der Haustür. Im schneebedeckten Winter lädt der Park zu rasanten Schlitten-Abfahrten ein.

Im Schulzentrum Boelerheide wird zukünftig die Sekundarschule für den Hagener Norden ansässig sein.

Boelerheide besticht, neben den „Heidefreunden“, mit einem gesunden Vereinsleben und stellt sich somit als lebenswerter Stadtteil für junge Familien dar.

Eckesey

Wesentlich zentraler kann man kaum wohnen – in einem Stadtteil, der sich in den vergangenen Jahren vom Hagener Mauerblümchen zum sozialen Zentrum der Stadt Hagen entwickelt hat.

Von der Ansammlung der Straßennamen ist es das Hagener Dichter- & Denkerviertel. Hier wohnt man bei Goethe, Schiller, Wieland oder beispielsweise bei der großen westfälischen Literatin Annette von Droste-Hülshoff. In Eckesey wohnten auch die bisher treuesten Mieterinnen der ha.ge.we! Knappe 90 Jahre waren die Reffelmann-Schwestern im Mietbuch eingetragen – immer zufrieden und im betagten Alter sogar noch als Werbeikonen ihrer Wohnungsgesellschaft aktiv.

Die Anbindung sowohl an den öffentlichen Personennahverkehr, wie auch an die zentralen Anschlussstellen der Autobahnen A1 und A45 machen den früheren Eisenbahnerstandort Eckesey zu einem beliebten Wohnviertel für Berufspendler und Jungfamilien.

Nach der Verlagerung der Hauptverkehrsader rund um den Stadtteil haben sich in den vergangenen Jahren etliche Sozialeinrichtungen im Stadtteil angesiedelt. Das Altenheim „Wohlbehagen“ und der „Werkhof“ sind für viele Hagener namhafte Begriffe für verantwortungsvolle, generationenübergreifende Stadtentwicklung.

Vorhalle

Vom Hagener Stadtzentrum mit dem Auto kommend, streift man zunächst die Filialen von aktuellen Fastfoodrestaurants, bis man im urbanen Zentrum jenes Stadtteils ankommt, welcher über ein einzigartiges Naherholungsgebiet, inklusive Wasserschloss, verfügt.

Im Stadtteil Vorhalle geht kirchliche Gemeindearbeit Hand in Hand mit städtischem Engagement. Vorhalle verfügt über eine große Bandbreite an Kindergärten und Schulen. Die Vorhaller Straße ist eine kleine Flaniermeile mit netten Läden zur Nahversorgung. Diese werden von unterschiedlichen Discountern und Vollsortimentern erweitert.

Das Aushängeschild im Stadtteil Vorhalle ist aber auf jeden Fall das Wasserschloss Werdringen, in dem auch das städtische Museum für Ur- und Frühgeschichte beheimatet ist. Am Ufer des Harkortsees, der ebenfalls teilweise dem Stadtteil Vorhalle zuzurechnen ist, befindet sich das Zuhause der Hagener Yachtschule. Die Verantwortlichen der Yachtschule freuen sich immer über interessierte Besucher.

Gegenüber vom Stadtteilhaus, in dem auch eine Zweigstelle des Hagener Bürgeramtes untergebracht ist, befindet sich der große Europa-Platz. Hier findet nicht nur freitags der Wochenmarkt statt, sondern auch einmal jährlich das Stadtteilfest – und täglich, zumindest bei entsprechender Witterung, ist er ein Generationentreffpunkt für alle Vorhaller.

Wer den Stadtteil doch mal kurz verlassen möchte, hat die Wahl zwischen dem direkten Autobahnanschluss zur A1 (Köln-Bremen) oder einr schönen Fahrradtour ins benachbarte Wetter.

Helfe/Fley

Die Garten(vor-)Stadt Helfe war in den frühen 1960er Jahren ein großes Wohnbauprojekt in Hagen, welches sich mit Bravour entwickelt hat.

Die Mischung aus Mietwohnungen und Einfamilienhäusern prägt das Hagener Stadtbild so stark, dass es selbst der Filmemacher Wolfgang Groos es für seinen Hagener Basketballfilm „Hangtime“ als Kulisse benutzte.

Der Stadtteil Helfe durchlebt derzeit einen stark deutlich merkbaren spürbaren Generationswechsel, weil die „Erstbezugs“-Familien ihre Immobilien nunmehr Schritt für Schritt an die nachfolgenden Generationen übergeben. Die Hagener Gartenstadt, die als Naherholungsgebiet den direkten Zugang zum Fleyerwald als Naherholungsgebiet hat, setzt ein funktionierendes Signal für das friedliche Zusammenleben von unterschiedlichen Kulturen.

Man trifft sich auf dem Wochenmarkt, bzw. auf dem kleinen Helfer Marktplatz, der von weiteren Lädchen zur Nahversorgung umgeben ist.

Die Helfer Bevölkerung zeichnet sich durch eine großartige Solidarität aus: als vor einigen Jahren die Helfer Grundschule abbrannte, war es ein Förderverein von ansässigen Bürgerinnen und Bürgern, der sich für den Wiederaufbau besonders stark machte. Hieraus resultierten die nunmehr schon fast legendären „Helfer Herbst- und Musiktage“, die das Gemeinschaftsgefühl der Helfer weiter vorantreiben und diesen Stadtteil so besonders liebens- und wohnenswert machen!

Zu Helfe gehört auch der Bereich Fley, der sich in den vergangenen Jahrzehntenen vom Arreal von drei Bauernhöfen zu einem großen, modernen Neubaugebiet entwickelt hat. Besonders junge Familien mit Kindern finden in diesem schönen Stadtteil hier, innerhalb von Hagen, immer noch ihr eigenes Grundstück zur individuellen Wohnbebauung.

Garenfeld

Garenfeld ist die letzte Hagener Bastion vor den Nachbarstädten Schwerte und Iserlohn und liegt gerade idyllisch auf der Hanglage oberhalb der Ruhr. Auch hier haben die Hagener Stadtentwickler in den vergangenen Jahren für ausreichendes neues Bauland gesorgt, um entsprechenden Wohnwünschen von den Hagenern entgegenzukommen.

Es ist der wirkliche Dorfcharakter, welcher Garenfeld ausmacht. Aufgeteilt in Ober- und Unterdorf sind hier auch noch eine funktionierende Landwirtschaft und vor allem die meisten Reitställe in Hagen anzufindentreffen.

Gerade für die sportbegeisterten MitbürgerInnen hat der recht neue Kunstrasenplatz der Spielvereinigung Garenfeld/Berchum einen Symbolwert. Hier kämpft man gemeinsam um Punkte und lässt das Dorfleben, kurz hinter den Toren der Stadt Hagen, hochleben.

Dank neuer Straßenführungen sind die Autobahnanschlüsse zur A1 und A45 jeweils in wenigen Minuten gut zu erreichen – aber so richtig will niemand mehr Garenfeld niemand mehr verlassen.

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B. Stadtbezirk MITTE

Hier steht das Rathaus, hier fließt das Leben durch die Fußgängerzone und das zentrale Einkaufsgebiet, hier ist der Marktplatz, das Theater und die Geschäftsstelle der ha.ge.we – eindeutig die Hagener Mitte.

Innenstadt
Altenhagen
Emst
Hochschulviertel
Wehringhausen
Halden

Innenstadt

Hagen und sein Zentrum musste nach dem unsäglichen 2. Weltkrieg weitestgehend neu aufgebaut werden. Die Alliierten richteten viele Angriffe auf diese Stadt, weil hier etliche rüstungsnahe Firmen beheimatet waren.

Etwa knappe 70 Jahre nach Kriegsende verändert das Hagener Zentrum derzeit bereits zum zweiten Mal sein Gesicht. Die Infrastruktur der Wirtschaftswunderjahre macht Platz für neue städtebauliche Entwicklungen. In der Hagener Mitte, mit seinem neuen „Rathaus an der Volme“ und dem zentralen Brunnen von Ewald Mataré, ist dieser Fortschritt besonders deutlich. Aktuell haben die Bauarbeiten zu dem Shopping-Center „Rathaus-Galerie“ begonnen, welches nach der Fertigstellung ca. 20.000 m² Verkaufsfläche für hochwertigen Einzelhandel bietet.

Der Stadtbezirk Mitte beheimatet noch weitere Stadtteile, die einen besonderen Blick lohnen:

Altenhagen / Ischeland

Der Stadtteil Altenhagen zeichnet sich ebenso wie Wehringhausen durch eine äußerst vielseitige Urbanität aus.

Im unteren Teil an das Bahnhofsviertel grenzend, steigt mit der Hanglage auch das Wohnumfeld – welches durch die Grünzüge im Funckepark und am Ischelandteich für beste Naherholungswerte sorgt.

In den Randlagen bietet Altenhagen große Supermärkte zur Grundversorgung, welche aber in den einzelnen Straßenzügen des Quartiers noch durch familiengeführte Lebensmittelgeschäfte positiv unterstützt werden. Die Nähe zum Hauptbahnhof und zur Innenstadt sorgt auch für eine optimale Nahverkehrssituation.

Altenhagen/Ischeland ist auch das sportliche Oberzentrum unserer Heimatstadt.

In der ENERVIE-Arena, die man viele Jahre nur unter dem Begriff „Ischelandhalle“ kannte, spielt der Basketballbundesligist Phoenix Hagen ebenso seine Heimspiele (vor ausverkauften Zuschauerrängen), wie die Handballmannschaft von Eintracht Hagen.

Nebenan ist Hagens erste Adresse in puncto „Wassersport“ entstanden. Im Westfalenbad genießen die Hagener ihre Freizeit im feuchten Nass genauso wie in der großzügigen Saunalandschaft.

Altenhagener geben übrigens gerne den Takt an: von hier stammt der frühere Schlagzeuger (und langjährige Freund) der NENA-Band, Rolf Brendel und die politische Taktgeberin Renate Drewke (ehemalige Landtagsabgeordnete und Regierungspräsidentin in Arnsberg).

Emst

Seit je her gilt Emst als der besondere Stadtteil Hagens. Hier wohnen die „wichtigen“ Menschen der Stadt, wie seinerzeit schon der nordrhein-westfälische Ministerpräsident und frühere Hagener Oberbürgermeister Fritz Steinhoff. Mit seiner zentralen und doch erhobenen Plateaulage diente Emst einst als Flugplatz, bevor dann in den 1960er Jahren den Bereich Alt-Emst eine völlig neue Bauentwicklung prägte. Diese vielen Wohnanlagen unterliegen derzeit einem ausgeprägten demographischen Wandel. Hier kommt es in Zukunft darauf an, das gemeinsame Leben der Generationen zu gestalten.

Die Infrastruktur ist kerngesund und die Kommunalpolitik baut weiter an der Zukunft von Hagenes Aushängeschild. An dessen Randlage liegt der Hohenhof, jenes architektonische Meisterwerk, welches der Hagener Kunstmäzen Karl-Ernst Osthaus als Residenz bewohnte.

Mit dem Emster Kulturhof, in einer Kooperation mit der Hagener Arbeiterwohlfahrt (AWO), fördert die ha.ge.we im Bezirk auch die lokale Kulturlandschaft. Hier besticht neben dem Kulturangebot vor allem das Ambiente des alten Fachwerkhauses.

Drei Kindergärten, eine Grund- und eine weiterführende Schule bilden die solide Basis der Kinder- und Jugendbildung im Stadtteil. Die Nahversorgung übernehmen mehrere privat geführte, liebevolle Einzelhändler, u.a. noch mit dem Frischemarkt Jetter im Emster Ladenhof. Ein Lebensmittelhändler mit dem kümmernden Charme eines früheren „Tante-Emma-Ladens“!

Die stark ausgeprägte Verbundenheit im und zum Stadtteil holen sich die Emster in ihren Sport– und Heimatvereinen. Das Vereinsleben gestaltet sich höchst aktiv, was gemeinsame Martinsumzüge, Weihnachtsmärkte und Sommerfeste das ganze Jahr über unter Beweis stellen.

Hochschulviertel

Hagen beherbergt die größte Universität (FernUni Hagen) Deutschlands und zeitgleich seit vielen Jahren auch die Technische Fachhochschule Südwestfalens. In der Umgebung des FernUni-Campus und dem Lehrgebäude der FH lebt es sich besonders gut.

Die typische Hagener Architektur der Nachkriegsjahre, teilweise mit Kunstgrüßen des Ehrenbürgers Emil Schumacher an den Fassaden versehen, bietet seit jeher Wohnraum in überschaubaren Wohnhäusern, welche in den vergangenen Jahren durchgehend renoviert und saniert wurden.

Das Hochschulviertel, entlang der Feithstraße, bietet eine gesunde Infrastruktur für die Nahversorgung und zeichnet sich durch die Nähe zur Innenstadt genauso aus, wie durch die direkte Anbindung an den Autobahnzubringer zur A45 (Sauerlandlinie).

Im unteren Teil des Hochschulviertels grenzt auch das Hagener Amts- und Landgericht, in dessen Umfeld sich viele Rechtsanwaltskanzleien und Notariate tummeln. Somit unterliegt das gesamte Quartier der Aufsicht von Justitia und gilt wohl als einer der sichersten Stadtteile in Hagen. Dies liegt natürlich unter anderem auch an der Nähe zum weithin sichtbaren Polizeipräsidium.

Sportlich bietet das Quartier vielseitige Abwechslung – vom renommiertesten Tennisverein der Stadt bis zur freien Lauf- und Wanderstrecke im Fleyer Wald.

Wehringhausen

Es ist wohl einer der interessantesten Stadtteile in Hagen. Geographisch zieht er sich vom hinteren Bahnhofsgelände bis zum Bismarckturm. An dieser Hanglage entlang entwickelt sich auch die soziale Entwicklung der Bevölkerung. Die Mischung aus Generationen, Kulturen und Sozialschichten macht Wehringhausen zu dem besonderen sozio-kulturellen Stadtbezirk.

Hier entsteht seit jeher die Hagener Kultur. Hier traten die Band Extrabreit erstmals zusammen auf die Bühne und der Hagener Ehrenbürger Emil Schumacher hatte mitten im Wehringhauser Zentrum seinen Wohnsitz und sein heimisches Atelier.

Alle diese unterschiedlichen Menschen machen gemeinsam diesen pulsierenden Stadtteil aus und leben gemeinsam für den guten Ruf im Quartier: so trifft man sich jährlich gemeinsam zur „Nacht der langen Tische“ oder am Tresen des Kulturzentrums Pelmke.

Mit dem Personennahverkehr ist man schnell in der Hagener Innenstadt und am Hauptbahnhof.

Nicht nur am Markttag bietet Wehringhausen (mit zwei Supermärkten in Randlage) im zentralen Quartierszentrum vielfältige Einkaufsmöglichkeiten für die Nahversorgung. Und mit wenigen Schritten ist man im Hagener Stadtwald – dem grünen Erholungsgebiet im Zentrum der liebenswerten Stadt Hagen.

Halden

Aus dem ehemaligen Dorf Halden ist schon längst eines der beliebtesten Wohnviertel Hagens entstanden. Die Stadtentwicklung für familienfreundlichen Wohnraum hat sich in den vergangenen Jahren auch auf das ländliche Fley ausgedehnt.

Die Nähe zum Lenneufer macht Helfe/Fley nicht nur zu einem schönen Wohnort, sondern steigert auch noch den Erholungswert – direkt vor der Haustür.

Das Lennegebiet, als eines der größten Wirtschaftsstandorte Hagens, bietet ebenso vielseitige Arbeitsplätze in Wohnortnähe und sorgt zeitgleich für eine lebendige Infrastruktur mit Autobahnnähe und einem gesunden öffentlichen Personennahverkehr.

In Halden/Fley ist der freundliche, historische Dorfcharakter übriggeblieben, welcher sich aus einer ehemaligen Ansiedlung von Bauernhöfen gebildet hat. So findet man hier auch ein gesundes Vereinsleben, welches nicht nur am Stammtisch zelebriert wird, sondern auch in erfolgreichen Sportvereinen, wie beispielsweise TuS Halden-Herbeck.

Freie Flächen lassen auch in Zukunft noch eine vorausschauende Stadtentwicklung zu.

Die prominenteste Ansiedlung in Halden ist seit einigen Jahren das Arcadeon – ein hochwertiges Tagungshotel, in dem die Hagener Bevölkerung gerne auch besondere Anlässe gebührend feiert.

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C. Stadtbezirk SÜD

Der Hagener Süden ist die „grüne Lunge“ im waldreichen Hagener Stadtgebiet. Hier grenzt die Volmestadt schon an die Nachbargemeinden des Märkischen Kreises und die kleineren Siedlungen des Ennepe-Ruhr-Kreises.
Der Hagener Süden zeichnet sich durch seine Wohnbebauung in Tal-Lage aus und seine, zur Wanderschaft einladende, grüne Hanglage.

Eilpe
Dahl

Eilpe

Eilpe ist das Zentrum des Südens, was sich schon durch die vielfältigen Einkaufsmöglichkeiten und die zentrale Infrastruktur zeigt.

Hier wird einem die gesamte Vielfalt einer Stadt geboten – vom umfangreichen Schulsystem (Eilpe bietet eine von drei Hagener Gesamtschulen), über die Kultur (Stadthistorisches Museum in der wundervoll sanierten Wippermann-Passage) bis hin zum puren Freizeitvergnügen (die Kartbahn in „Hagens grüner Hölle“ ist legendär).

Kaiser Friedrich III. wacht auf seinem Denkmal zentral über den Stadtteil und hat mit der „langen Riege“ noch die wohl älteste Arbeitersiedlung in seinem Rücken.

Wenige Meter entfernt findet man mit dem sehenswerten „Westfälischen Freilichtmuseum“ eines der renommiertesten Ausflugziele der Region.

Nur in kurzer Entfernung vom Eilper Stadtkern liegt der Delstener Friedhof, dessen Krematorium ein architektonisches Meisterstück des Hagener Jugendstils ist. Die geradlinige Schlichtheit des Peter-Behrens-Baus von 1907 ist jederzeit einen Besuch Wert.

Über die Hochbrücke, die am südlichen Ende über den Stadtteil führt, gelangt man zügig zum Autobahnanschluss Hagen-Süd der A45 (Dortmund – Frankfurt). Innerstädtisch besitzt Eilpe eine hervorragende Busanbindung zum Zentrum und Hauptbahnhof.

Somit ist Eilpe ein lebendiger Stadtteil, der die ganze Bandbreite zwischen dem Treiben der Großstadt Hagen und der Ruhe der grünen Vororte miteinander vereint. Die Wohnqualitäten weiss auch beispielsweise Magdalene Hoff zu schätzen. Die frühere Vizepräsidentin des Europäischen Parlaments lebt seit Jahren mit ihrer Familie in Eilpe.

Dahl / Volmetal

Das Volmetal dient als Startpunkt für viele begeisterte Motorrad-, Cabrio- und Fahrradtouren durch die nähere und weitere Umgebung. Es erinnert mit seiner Hanglage zu allen Jahreszeiten an wundervolle Urlaubsgebiete, die man gemeinhin eher im Süden der Republik oder in der Alpenregion vermutet.

Gerade im Volmetal wird die Sportleidenschaft der Hagener deutlich. In zahlreichen kleineren und größeren Sportvereinen verbringen „Hagens Südländer“ ihre Freizeit, u.a. sehr erfolgreich im Handball beim TuS Volmetal 1887.

In Dahl wird das letzte Hagener Bier noch traditionell im Familienbetrieb Vormann gebraut. Ein Fass „Vormann-Alt“ gehört seit jeher zu jeder guten Hagener Feier. Im Dunstkreis der Brauerei hat sich mittlerweile auch ein Destillierbetrieb niedergelassen. Hier gibt es u.a. auch einen echten Hagener Whisky (Tronje von Hagen).

Historisch hatte das Volmetal, zu dem neben Dahl auch die Stadtteile Priorei und Rummenohl gehören, erst 1970 die Selbständigkeit aufgegeben und wurde zunächst der gemeinde Breckerfeld (EN) zugeschrieben. Erst seit 1975 gehört das Volmetal, welches am südlichsten Ende bis an Lüdenscheid grenzt und einen Großteil der Hagener Industrielandschaft beheimatet, zu Hagen.

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D. Stadtbezirk Hohenlimburg

Dass der jüngste Hagener Stadtteil eine historische Ader hat, beweist nicht nur das weithin sichtbare Schloss seiner Durchlaucht Erbprinz Maximilian zu Bentheim-Tecklenburg. Vormals eine der einwohnerreichsten Kommunen Deutschlands wurde Hohenlimburg bei der Gebietsreform in den 1970er Jahren in die Stadt Hagen eingemeindet.

Zu Hohenlimburg gehören auch die weiteren Siedlungen Reh, Elsey, Oege und Berchum.

Gerade Berchum bietet, zusammen mit dem Nahmer-Tal am anderen geografischen Ende Hohenlimburgs, beste Erholung „vor der Haustür“! Gemeinsam gehören sie zu dem phantastischen Grüngürtel, der eine der waldreichsten Städte Nordrhein-Westfalens ausmacht.

Die ehemalige Eigenständigkeit Hohenlimburgs merkt man auch noch der hervorragenden Infrastruktur an. Als Hohenlimburger bummelt man lieber durch die eigene Fußgängerzone und erfreut sich beispielsweise am Kulturangebot des Werkhofs, der zu den renommierten Kleinkunstbühnen Hagens gehört. Natürlich halten sich die ca 30.000 Hohenlimburger auch noch immer mit einem Augenzwinkern eine Hintertür zur Eigenständigkeit offen: man findet in keinem anderen Stadtteil, mit Ausnahme des Hagener Zentrums, eine bessere Versorgung der Bürger Schulen, Schwimmbad, Parkanlagen, Innenstadt mit diversen Fachgeschäften…alles ist vorhanden. In Hohenlimburg trifft man besonders viele Sportler. Der „Verband für Sport (VfB)“ unterstützt nicht nur die Landesligafußballer, sondern er begleitet, auch die traditionell erfolgreichen Henkhauser Wasserballer, die Kanuten auf dem eigenen Olympiastützpunkt sowie die Ringer vom KSV.

Und wie könnte es auch anders sein, thront über allem das Schloss Hohenlimburg.

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E. Stadtbezirk Haspe

Der gebürtige Hasper wird nie Hagener sein, sondern immer ein bekennender Hasper. Wenn man dort von der Wohnbebauung an der Hanglage links und rechts der Ennepe in die Innenstadt fährt, so trifft man den Hasper nicht auf der Elberfelder Strasse im Hagener Zentrum, sondern in seiner Einkaufsmeile rund um das Kirmesbauer-Denkmal an der Voerder Straße.

Haspe besticht durch seine Urbanität als liebenswürdiger Stadtteil mit engagiertem Sozialraum und einer ausgeprägten Verbundenheit.

Den unbestätigten Gerüchten nach zu urteilen, leben in Haspe auch die meisten über 100jährigen im gesamten Hagener Stadtgebiet – dieses soll an dem verantwortungsvollen Umgang mit dem Hasper Nationalgetränk Eversbusch (einem Doppelwachholder) liegen.

Gerade an dem alten Industriestandort Haspe ist der Strukturwandel der Region bestens zu bewundern. An dem Standort der ehemaligen Hasper Hütte, die früher dem Stadtteil als größter Arbeitgeber galt, ist nunmehr das Zentrum Haspes entstanden – mit vielen zentralen Einkaufsmöglichkeiten und ebenso zentralem Wohnraum.

Den Geruch des früheren Zwiebackherstellers Brandt kann man sich leider nicht mehr „um die Nase wehen lassen“, aber das Arreal des Unternehmens bietet auch in den kommenden Jahren noch viel Entwicklungspotential für diesen einzigartigen und liebenswürdigen Stadtbezirk.

Haspe, bis 1902 auch noch eine eigenständige Stadt, unterteilt sich neben dem bereits benannten Zentrum um den Hüttenplatz, auch in die Stadtteile Westerbauer, Hestert, Geweke, Spielbrink und Tücking.

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F. Stadtteil Spielbrink

Der Spielbrink ist wohl der einzige Stadtteil mit eigenem Spitznamen. Die meisten Hagener kennen dieses Areal vor allem unter dem Namen „Mops“.

Diesen Namen hat sich das Gebiet an der Hasper Hanglage wohl in den Jahren erarbeitet, bevor die Bebauung rund um das Evangelische Krankenhaus Haspe begonnen hatte. Damals sah die dortige Hügellandschaft wohl dieser besonderen Hunderasse verblüffend ähnlich.

Heute ist der Spielbrink mit seinem Krankenhaus nicht nur eine der ersten Adressen für junge Eltern und ihre Neugeborenen, sondern auch ein großes Wohnviertel mit Nähe zum Hasper Zentrum und zur Naherholung in den umliegenden Wäldern.

Kindergarten und Grundschule sorgen für die ersten Bildungschancen und die erste Nahversorgung ist durch mehrere kleine Händler gegeben. Durch die Nähe zum Krankenhaus hat der Spielbrink auch eine hervorragende Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr und ist somit bestens für alle Generationen als Wohnlage geeignet. In unmittelbare Nähe befindet sich auch die S-Bahn-Haltestelle mit Verbindungen ins Ruhrgebiet (Dortmund, Bochum, Essen) und ins Rheinland (Düsseldorf, Köln). Wer lieber mit dem PKW zur Arbeitsstelle pendelt, ist in wenigen Minuten vom „Mops“ auf der A1.

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